AWG - Verselbständigung - ambulante Betreuung

Konzept zur Verselbständigung im Rahmen der stationären Unterbringung

1. Die stationär betreute Wohngemeinschaft
Zentrales Motiv sowohl des pädagogischen Konzeptes als auch des Leitbildes der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Gut Lanken ist die weitest gehende und größtmögliche Verselbständigung der Bewohner und Bewohnerinnen.
Individuelle Förderung und eine kontinuierliche Persönlichkeitsentwicklung stehen im Mittelpunkt aller sozialtherapeutischen Bemühungen.

Im Rahmen unseres differenzierten Wohnangebotes, das von der stationären Unterbringung in familienähnlichen Strukturen bis hin zur ambulanten Betreuung und Wohnassistenz im eigenen Wohnraum reicht, stellt die „Stationär betreute Wohngemeinschaft“ ein besonderes, zielorientiertes und grundsätzlich innovatives Wohnangebot dar, das junge Menschen, die einen bestimmten Grad der Selbständigkeit und Stabilität erreicht haben, für das Leben im eigenen Wohnraum vorbereiten soll.
In der stationär betreuten Wohngemeinschaft – auch Verselbständigungs-WG genannt, teilen sich drei bis vier junge Menschen gemeinsam eine Wohnung. Jede® Bewohner(in) verfügt über ein eigenes Zimmer. Küche, Bad, Gemeinschaftsraum und weitere Nebenräume werden von allen gemeinsam genutzt.
Sowohl der Betreuungsschlüssel als auch die Kontinuität der personellen Betreuung entspricht den Anforderungen der stationären Unterbringung. Die Inhalte der pädagogischen und sozialtherapeutischen Zielsetzungen unterscheiden sich jedoch von denen einer „normalen“ und üblichen stationären Unterbringung.

Konzept AWG