Amtsgericht Schwarzenbek

Wir haben das alte Amtsgericht mit Gefängnis vom Land Schleswig - Holstein erworben. Das Gebäude befindet sich in 1 a Lage im Zentrum von Schwarzenbek.
Das Grundstück hat eine Größe von 809 m
2 und ist bebaut mit dem alten Amtsgericht und angebauter Strafvollzugsanstalt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung.
Geplant ist der Umbau in Wohneinheiten für 2 Wohngruppen für ca. 16 Bewohnern und im Erdgeschoß soll ein „Bioland„ Ladengeschäft (unsere eigenen Produkte) und eine Wein / Kaffee / Teestube entstehen mit angeschlossener Außengastronomie /Kultur.
Die Lage im Zentrum von Schwarzenbek
Anschrift :
Compestraße 8 , 21493 Schwarzenbek

Das Amtsgericht
Erbaut in den Jahren 1785 bis 1788 als Amtsstube / Registratur - Kammer und Gefangenenhaus

Seitdem die Preußen 1870 im Lauenburgischen die Amtsgerichte geschaffen haben, wurde hier bis 1965 Recht gesprochen. Im Anbau, entstanden in den 1930 er Jahren, wurde eine kleine Strafvollzugsanstalt eingerichtet.
Bis zur Fertigstellung, der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Franiskuskirche im Jahre 1895, befand sich im Turm des alten Amtsgerichts eine Glocke und eine Uhr.
Nach Umzug des Amtsgerichts in neue Gebäude, wurde das „Alte Amtsgericht„ im September 1965 unter Denkmalschutz gestellt.
Das alte Amtsgericht, eines der wenigen erhaltenen historischen Gebäude in Schwarzenbek, befindet sich in zentraler Lage am Marktplatz. Die geplante Nutzung für Wohnzwecke ( 16 kleine Appartements) und im Erdgeschoß Räume für einen historischen Laden für Bio-Produkte und Kunstgewerbe sowie einem gastronomischen Bereich (Cafe‘ , Tee- Weinstube, Außengastronomie) werden das Zentrum von Schwarzenbek sicher beleben. In den Räumlichkeiten werden Bilder und Dokumente die wechselhafte Geschichte des Gebäudes aufzeigen und im Gefängnishof mit seiner einmaligen Atmosphäre werden kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
Wir freuen uns über den sehr breiten und positiven Zuspruch aus der Bevölkerung für das geplante Projekt und versprechen mit Hilfe aller Beteiligten, das alte Amtsgericht nicht nur in neuem Glanz erstrahlen zu lassen und damit vor dem Verfall zu bewahren, wir hoffen und werden alles daran setzen, hier einen Treffpunkt zu gestalten von dem alle profitieren werden.
Im Sinne „gelebter Inklusion„ bitten wir um Unterstützung und Hilfe bei der Umsetzung unserer ehrgeizigen Pläne.

Schwarzenbek im August 2011